Reise blog von Travellerspoint

Der Umzug nach Christchurch

Ein kleines Video

0 °C

Wir sind nun 4 Wochen hier, haben uns gut eingelebt und auch das Erdbeben haben wir gut überstanden.

Eingestellt von pie4dan 06.09.2010 11:18 AM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Sommerurlaub, Teil IV

Müller Hut Route

Nächstes Ziel unseres Sommerurlaubs war die Gegend um Mount Cook, der mit 3754 Metern höchste Berg Neuseelands.
Wir wurden in der Region mit fantastischem Wetter begrüßt, die Aussicht von unterwegs steigerte unsere Vorfreude auf die vor uns liegende Berglandschaft.

Mount Cook mit Lake Pukaki im Vordergrund:
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Die einzige Zivilisation dort besteht aus dem kleinen Ort Mt. Cook Village, in dem es Unterkünfte, ein Café und ein Besucherzentrum gibt. In einiger Entfernung dazu liegt ein kleiner Campingplatz, bestehend aus Stellplätzen (ohne Strom) und einem Toilettenhäuschen.

Unser Camp:
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Von hier starteten wir unsere Wanderung, deren Ziel die Müller Hut war, in der wir eine Nacht verbringen wollten. Die Wanderung ist kein Rundweg, man geht an einem Tag hinauf und am nächsten dieselbe Strecke wieder herunter (oder man macht beides an einem Tag).

Auf geht's!
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Dabei führt der Weg stetig bergauf über sehr steiles Gelände. Mt. Cook Village befindet sich auf 760 Metern, die Hütte liegt auf 1780 Metern, man muss sich also gut 1000 Meter nach oben quälen.
Auf dem Hinweg waren wir froh über den bedeckten Himmel. Auch ohne brennende Sonne war es ganz schön anstrengend. Wir würden sagen, das anstrengendste, was wir bislang an einem Tag bewältigt haben.

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Auf 1250 Metern Höhe bot sich an den Sealy Tarns (zwei klare Bergseen) eine ideale Pausengelegenheit inmitten einer atemberaubenden Landschaft. Schon zu diesem Zeitpunkt waren wir froh, dort zu sein.

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Danach begann der schwierigste Teil der Strecke, denn von nun an gab es keinen Weg mehr, sondern eine Route. Das bedeutet, man orientiert sich an orangenen Stangen, welche die Richtung weisen, sucht sich aber selber den besten Weg. Zunächst ging es über große Felsbrocken. Wir waren oft auf unsere Hände als Hilfsmittel zum Vorwärtskommen angewiesen.

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Das letzte Stück hatte es dann nochmal richtig in sich. Um auf den Bergkamm zu gelangen, galt es ein steiles loses Geröllfeld zu überwinden. Hier abzurutschen wäre keine schöne Sache.

Steiler Geröllhang:
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Oben angekommen machte sich Erleichterung breit, der Aufstieg war geschafft. Beim Blick ins Tal wurde uns leicht schwindelig. Es ist doch beachtlich, wie viele Höhenmeter man da in relativ kurzer Zeit zurücklegt.

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Eine Weile mussten wir noch über felsiges Terrain kraxeln bis sie endlich zu sehen war: die leuchtend rote Müller Hütte.

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Und wir wurden sogar empfangen: eine Gruppe Keas - die frechen Bergpapageien Neuseelands - wartete schon auf uns. Es waren mindestens neun der Vögel an der Hütte, mehr als wir je zuvor auf einmal gesehen hatten. Es ist immer interessant und lustig, die intelligenten Keas zu beobachten. Die nächste Stunde wurde mit ausgiebigem Fotografieren verbracht.

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Die Sonnenuntergänge an der Hütte sollen traumhaft sein. Wir hatten leider Pech, denn es war stark bewölkt. So setzten wir unsere Hoffnung in den nächsten Tag.

Planmäßig standen wir in unmenschlicher Frühe auf, um die Sonne aufgehen zu sehen. Leider war es aber zunächst wieder so bedeckt, dass das erhoffte Farbenspiel ausblieb. Doch allmählich tat sich etwas und der Blick auf die umliegenden Berge wurde frei.

Toaster - Hüttenausgabe:
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Lecker Frühstück mit fantastischer Aussicht:
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Schließlich waren die Wolken in unserer Höhe verschwunden und wir guckten auf eine dichte unter uns liegende Wolkendecke. Ein herrlicher Anblick! Die Sonne strahlte immer mehr und bald konnten wir ein unglaubliches 360°-Panorama aus schneebedeckten Bergen und Gletschern genießen.

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Das Gefühl, in solch einer Umgebung aufzuwachen, ist unbeschreiblich und sonst meist nur Bergsteigern vorbehalten.
Nach dem Frühstück wollten wir auch noch einen Berg besteigen: den direkt neben der Hütte ligenden Mt. Ollivier (knapp 2000 m).
Das war der erste Berg, den Sir Edmund Hillary bestieg, natürlich vor langer Zeit und ohne vorgegeben Weg.
Wir kletterten also vorsichtig den Berg hinauf bis wir auf die rote Hütte hinab blicken konnten. Ein Wahnsinns-Gefühl, sich in dieser Höhe zu befinden und auch noch zu Fuß dort hingelangt zu sein!

Blick von Mount Ollivier:
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Wieder an der Hütte angekommen, setzten wir uns auf einen Stein und genossen noch eine ganze Weile die Aussicht. Immer wieder hörten und sahen wir Lawinen von den umliegenden Bergen stürzen, was ein lautes Grollen erzeugte (die Lawinen kann man bis ins Tal hören).

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Wir waren absolut beeindruckt und konnten uns nur schwer trennen.

Auf dem Rückweg kamen wir wieder an den Sealy Tarns vorbei, wo wir erneut Pause machten:
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Der Abstieg dauerte nicht so lang wie der Aufstieg, war aber auch anstrengend, da die Knie enorm beansprucht wurden.
Doch die Anstrengung vergisst man im Nachhinein (naja...beinahe), so dass die Erinnerung an ein absolut traumhaftes Erlebnis bleibt.

Schöne Sonnenuntergänge hatten wir am Mount Cook trotzdem, wenn auch nicht von der Müller Hütte aus.

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Übrigens, für alle, die es noch nicht wissen:
Wir sind Neuseeland immer noch nicht leid und bleiben noch ne Weile. Allerdings verlassen wir Auckland.
Während unseres Aufenthaltes in der Mount Cook-Region entstand die Idee, auf die Südinsel zu ziehen. Tja, und nun geht es für uns tatsächlich nach Christchurch, wo wir etwas außerhalb der Stadt, in Sumner, wohnen werden.
Den nächsten Blog-Eintrag gibt es dann also von dort.

Eingestellt von pie4dan 03.08.2010 4:06 AM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Sommerurlaub 2010, Teil III

Great Walk: Der Routeburn Track

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Der dreitätige Routeburn Track führt durch zwei Nationalparks, nämlich den Mount Aspiring NP und den Fjordland NP. Er gehört zu den beliebtesten Wanderungen Neuseelands und das bedeutet leider, dass man ihn im Voraus buchen muss. Ansonsten wären wir wohl kaum gestartet wenn die Wettervorhersage strömenden Regen und Überflutungen prophezeit. Tja, das war aber der Fall und...nun ja, die Meteorologen hatten sich nicht geirrt.

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Per Bus wurden wir zum Beginn des Tracks gebracht. Je näher wir kamen, desto mehr Regen begleitete unsere Fahrt. Am Startpunkt hüllten wir uns in unsere Regenkluft und dann ging's los.

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Wir ließen uns die Laune nicht verderben und auch alle Wanderer, die uns begegneten hatten ein Lächeln im Gesicht. Der Weg führte uns durch sehr hübschen moosbewachsenen Wald. Überall waren beeindruckende Wassermassen zu sehen, die Flüsse waren extrem angeschwollen und Wasser lief von den Felswänden. Die Wasserfälle machten bei dem Wetter so richtig was her.

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Dann kam eine Stelle, wo der Weg selbst zu einem kleinen Fluss geworden war. Es bestand keine Hoffnung, dort trockenen Fußes durch zu gelangen. Ein Versuch hätte sich auch nicht gelohnt, denn es blieb nicht bei dieser einen Passage. Immer wieder standen wir knöcheltief im Wasser und in unseren Schuhen hatten sich Pfützen gebildet.

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So lange man sich bewegte, war alles gut. Bei unserer Lunch-Pause wurde uns jedoch ganz schön kalt dort in 700 Metern Höhe. Der erste Tag war aber recht kurz und so erreichten wir bald unsere Hütte.

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Was für eine Wohltat, aus den durchnässten Schuhen in trockene Klamotten und einen ofenbeheizten Raum zu kommen! Der Inhalt unserer Rucksäcke war natürlich vor Nässe geschützt durch so genannte dry bags, so dass Schlafsäcke, Klamotten etc. schön trocken geblieben sind.
Die Routeburn Falls-Hütte liegt auf 1000 Metern und man hat von dort einen fantastischen Blick, der sich uns allerdings erst später bot, nachdem sich das Wetter beruhigt hatte.

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Die Hütte war voll und wir hatten nette Tischgesellschaft von den Geschwistern Phil und Jenny. So war es wieder sehr gemütlich in der Hütte mit Tee, Tütennudeln und Kartenspielen.

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Am nächsten Tag hieß es: Rein in die nassen Schuhe, denn die waren nicht ganz trocken geworden, auch wenn sie neben dem Ofen standen. Aber es regnete (noch) nicht und die Sicht war überwältigend. In höheren Lagen war Schnee auf den Bergspitzen zu sehen, brrr, aber für uns ging es sofort steil bergauf, so dass uns ganz schnell warm wurde.

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Die erste Etappe führte uns 280 Meter höher auf den Harris Saddle und der Weg dorthin war wirklich schön! Das Wetter war zwar alles andere als sonnenklar, aber die Landschaft war trotzdem atemberaubend. Wir fanden es jedenfalls echt toll dort.

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Auf dem Harris Saddle steht eine kleine Pausen-Hütte, in der wir uns stärkten.

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Dort ließen wir auch unsere Rucksäcke stehen während wir einen 260 Höhenmeter-Abstecher auf den Conical Hill machten.

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Es war recht stark bewölkt und wir rätselten, was wir wohl bei klarem Himmel noch alles sehen könnten.
Wieder am Harris Saddle angekommen, machten wir uns auf den Weg zur Hütte. Von da an ging es stetig bergab, sowohl mit dem Weg als auch mit dem Wetter und der Sicht. Eine dichte Wolkenfront sorgte dafür, dass wir auf die schöne Aussicht leider verzichten mussten. Das war schade, denn deshalb macht man so etwas ja schließlich.

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So bahnten wir uns unseren Weg durch die neblige Waschküchen-Luft und dachten immer wieder: "Hmmm, sieht bestimmt toll aus hier." In unserem Wanderführer wird das als die schön Etappe des Routeburn Tracks beschrieben. Nützt einem nix wenn man es nicht sehen kann. Aber in der ersten Tageshälfte hatten wir ja Glück und konnten die Landschaft genießen. Solche Wetterverhältnisse sind in der Region überhaupt nichts Besonderes. Es regnet dort sehr viel, daher ist auch alles so schön grün. Aber das Wetter ist auch sehr wechselhaft und so lichtete sich irgendwann neben uns der Nebel und gab den Blick frei auf das unter uns liegende Tal mit Lake Mackenzie. Die Hütte war auch schon zu erkennen.

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Als wir die Baumgrenze wieder erreichten, führte der Weg in einen besonders hübschen Wald mit Farnen und Moosen, ein typisch neuseeländischer "Zauberwald" eben.

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Es folgte ein weiterer gemütlicher Hüttenabend mit netten Leuten und allem was dazu gehört. Wir haben diese Abende inzwischen sehr lieb gewonnen. Zudem gab es einen total witzigen Hüttenwart, der uns gut unterhalten hat. Eine kleine Anekdote handelte z.B. von einem Mann, der schon 3 Mal den Track gewandert ist, aber nie etwas sehen konnte. So viel zum Wetter dort.

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Nun war schon der letzte Tag da. Zwar regnete es kaum, aber alles war wolkenverhangen, so dass man nur hoffen konnte, an diesem Tag doch noch etwas mehr zu sehen.
Das was wir sahen war allerdings wirklich schön. Aber es keimte der Wunsch auf, den Track irgendwann nochmal zu wandern, um den Rest zu sehen.

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Die vielen Wasserfälle waren somit wohl das Highlight des dritten Tages.

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Der Routeburn Track ist insgesamt relativ kurz (ca. 32 km) und so hatten wir auch an diesem Tag keine besonders lange Strecke zu bewältigen.

Der Unterstand am Ende des Tracks
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Am Ende des Walks holte uns dann wieder ein Bus ab und brachte uns in einer 4-stündigen Fahrt bis nach Queenstown, wo unser Van auf einem Campingplatz auf uns wartete.
Unser Fazit fällt trotz des bescheidenen Wetters positiv aus. Das was zu sehen war, war absolut beeindruckend. Außerdem waren viele sehr nette Mitwanderer in den Hütten, was auch immer zum Erlebnis beiträgt.

Eingestellt von pie4dan 02.07.2010 2:45 AM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Sommerurlaub 2010, Teil II

overcast 20 °C

Wenn man an der Westküste der Südinsel in südliche Richtung fährt, befindet man sich irgendwann im "Westland Tai Poutini Nationalpark". Dessen große Attraktionen sind die beiden Gletscher "Fox" und "Franz-Josef", die bereits Auftritte in unserem Blog hatten. Bisher sind wir in der Region sehr kurze Walks gelaufen und mit dem Hubschrauber auf den Franz-Josef-Gletscher geflogen. Daher suchten wir uns den "Roberts Point Track" aus, eine recht anspruchsvolle Wanderung, an deren Höhepunkt man eine tolle Aussicht auf das Gletschertor Franz-Josefs hat. Diese Unternehmung war gleichzeitig eine gute Trainingsmöglichkeit für weitere geplante Wanderungen. Anscheinend waren wir tatsächlich etwas eingerostet, denn es war sehr anstrengend. Uns war vorher nicht bewusst, dass der Track so schwierig ist. Irgendwann kamen wir an ein Warn-Schild, das uns informierte, dass der Weg im Folgenden nur von erfahrenen oder geführten Wanderern zu begehen sei. Nun ja, Erfahrung ist relativ. Wir waren der Meinung, dass wir uns das zutrauen konnten, denn umkehren kann man ja immer noch.
So schlimm war es dann auch nicht, allerdings auch nicht gänzlich ungefährlich, da es sehr rutschig war und man sich den Weg über loses Gestein an vielen Stellen selber suchen musste. Dazu war es steil, und das bedeutet Anstrengung. Aber wenn es zu einfach ist, ist es ja auch langweilig. Der Weg war abwechslungsreich: Wasserfälle, Hängebrücken, hohe Felswände, Wald.

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Schließlich kamen wir am Aussichtspunkt an und wussten, dass es sich mal wieder gelohnt hatte.
Besonders faszinierend: man konnte Leute auf dem Eis wandern sehen (eine beliebte Aktivität dort). Das vermittelt sehr eindrucksvoll die gewaltige Größe des Gletschers. Wir finden, die folgenden Such-Bilder geben das gut wieder:

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Nachdem wir bei einem Bad in den im Freien angelegten "Glacier Hot Pools" unserem Muskelkater entgegen gewirkt haben, konnte es am nächsten Tag entspannt weiter gehen.
Der "Lake Matheson" ist so schön gelegen, dass er uns einen zweiten Besuch wert war.

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Man hat eine malerische Aussicht auf den schneebedeckten "Mount Cook", den höchsten Berg Neuseelands, und seine Nachbarn. Dazu war das Wetter bombastisch, so dass wir quasi gezwungen waren, bei Kaffee und Kuchen das Panorama zu bestaunen.

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Zurück auf dem Highway bekamen wir Gesellschaft von Piet, einem jungen deutschen Backpacker, den wir am Straßenrand einsammelten. Viele Reisende bewegen sich per Anhalter durch Neuseeland, und wir wollten auch mal eine gute Tat vollbringen. So fuhren wir also zu Dritt die wunderschöne Küstenstrecke entlang. Halt machten wir z.B. in der "Bruce Bay".

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Ein Aussichtspunkt, und ein kurzer Walk zu den türkisfarbenen "Blue Pools" waren willkommene Gelegenheiten, uns die Beine zu vertreten.

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Am "Lake Wanaka" angekommen hatten wir genug vom Fahren und steuerten einen Campingplatz an. Unser Begleiter wollte zwar eigentlich weiter, entschied sich aber spontan, ebenfalls dort sein Zelt aufzuschlagen. Direkt am See gelegen, mit Blick auf die umliegenden Berge gefiel uns der Ort richtig gut. Die schiefen Bäume waren ein Indikator dafür, dass der starke Wind an diesem Tag keine Ausnahme war. Wir saßen noch lange am See, quatschten und genossen dieses schöne Plätzchen.

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Am folgenden Tag setzten wir Piet in "Wanaka" ab, bevor wir weiter fuhren nach "Queenstown", unserem Ausgangspunkt für den "Routeburn Track", eine dreitägige Wanderung, die wir am nächsten Tag starteten.
Doch dazu kommen wir im dritten Teil...

Eingestellt von pie4dan 21.05.2010 3:49 AM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Sommerurlaub 2010, Teil I

24 °C

Im hiesigen Spätsommer war es Zeit für einen ausgiebigen Urlaub, und zwar auf der Südinsel. Daniel hatte sich bescheidene 3 Wochen frei genommen, so dass wir viel Zeit hatten für Dinge, die wir bisher noch nicht gemacht hatten, sowie für die Rückkehr an besonders tolle Orte.
Die Fahrt von Auckland bis nach Wellington nahm einen ganzen Samstag in Anspruch. Am Sonntag brachte uns dann die Fähre hinüber auf die andere Insel. Dort wurden wir mit genialem Sommerwetter begrüßt. Unser erstes Ziel war einer der eben erwähnten besonders tollen Orte, nämlich der "Abel Tasman Nationalpark" genauer gesagt die in dessen nördlichem Teil gelegene "Golden Bay", noch genauer gesagt "Totaranui".

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Es sah dort genauso aus wie vor ca. einem Jahr, als wir das letzte Mal da waren: goldener Sand, wenige Menschen (die Kiwi-Ferien waren bereits vorbei), klares Wasser, dichter Busch mit vielen Farnbäumen. Drei wunderschöne Tage verbrachten wir dort mit baden, Frisbee spielen, lesen, sonnen und grillen.

Lustiger Kollege am Strand:
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Es ist absolut herrlich dort, und wir hatten etwas Mühe, uns loszureißen. Aber wir wollten ja noch ein bisschen mehr erleben als Badeurlaub. Und die nächste Aktivität war auch bereits gebucht: Rafting in der "Buller Gorge" (gorge = Schlucht).
Beim Rafting sitzt man mit mehreren Personen in einem großen Gummiboot und fährt paddelnder Weise über Stromschnellen. Im Startort "Murchison" angekommen, erklärte man uns, dass leider außer uns nur eine weitere Person Interesse am Rafting angemeldet habe. Mit einem halb leeren Boot fahren funktioniert aber nicht. Die beiden Optionen waren: es sein lassen bzw. verschieben, oder das Ganze mit aufblasbaren Kajaks machen. In den wesentlich weniger stabilen Kajaks sitzt man zu zweit. Uns wurde angeboten, dass wir jeweils mit einem erfahrenen Kajakfahrer als Guide fahren würden. Während wir die Sache bei einem Kaffee diskutierten, kamen doch noch zwei Mädels aus Kanada dazu, die ebenfalls Interesse hatten. Neben Interesse hatten sie Erfahrung (die Familie der einen führt ein Rafting-Unternehmen) und waren angesichts des relativ niedrigen Wasserstands für Kajak fahren anstatt zu raften. Da wir ja mittlerweile geübt sind im "normalen" Kajak fahren, haben wir uns überzeugen lassen. So willigten wir also in Wildwasser-Kayaking ein, ohne uns so ganz sicher zu sein, was da auf uns zukommt. Dann kam noch der Vorschlag, dass ja auch einfach wir beide, also ohne Guide, zusammen in einem Kajak fahren könnten. "Hmmm...na gut, wenn die uns das zutrauen, wird es schon nicht so schwierig sein", dachten wir uns und gaben unser Okay. Natürlich wurde unsere Truppe trotzdem von 2 Guides begleitet. Wir bekamen ausführliche Instruktionen und mussten im Wasser üben, wie wir wieder ins Boot kommen, wenn wir umkippen etc.
Dann ging es los, und die erste Stromschnelle ließ nicht lange auf sich warten. Wir paddelten wie die Wahnsinnigen und kamen super durch. "Hey, das war cool" dachten wir uns. Es hat echt Spaß gemacht. In einer der folgenden Stromschnellen allerdings hatte unser kleines Kajak keine Chance: wir sahen eine große Welle auf uns zukommen und wussten sofort, dass es das jetzt war. Wir wurden raus geschleudert und wussten für einen Moment nicht, wo oben und unten war. Daniel tauchte unter dem Boot wieder auf, schaffte es aber, darunter hervorzukommen und sich am Boot festzuhalten, so dass er schnell wieder in ruhigeren Gewässern landete. Nicole verlor leider das Boot und schwamm an die Seite, wo es zwar ruhig aussah, aber eine fiese Strömung sie nach hinten zog, wo sie überhaupt nicht hin wollte. Naja, es war alles etwas chaotisch und man bekommt schon leichte Panik, wenn man sich plötzlich inmitten einer schäumenden Stromschnelle findet. Man spürt die Kraft des Wassers und ist froh, dass man eine Schwimmweste anhat. Puh! Wir wollten es auf jeden Fall bei diesem einen Mal Kippen belassen. Beinahe hätte es uns nochmal dahingerafft und wir wären in einer besonders gemeinen Stelle, dem "Pool Of Doom" gelandet (dort gibt es aber netterweise das "Rope Of Hope", damit man nicht ertrinkt). Aber wir schafften es und meisterten alle weiteren "rapids" ohne Zwischenfälle. Daniel holte sich dann noch eine Extraportion Nervenkitzel bei einem ca. 10 Meter-Sprung von einer Klippe ins Wasser. Nicole konnte sich gerade noch beherrschen.
Wir waren im Nachhinein froh, dass wir mitgemacht haben, denn mit einem größeren Boot wäre es vielleicht wirklich weniger spannend gewesen. So war es ein sehr abenteuerliches Erlebnis.

Fotos von uns gibt es leider nicht, aber hier könnt Ihr sehen, wie die Tandem-Kajaks aussehen. Ganz so spektakulär wie auf dem ersten Bild war es nicht, aber man bekommt einen Eindruck: http://www.incept.co.nz/whitewater-inflatable-kayaks.htm

Nach einer verregneten (und daher lauten) Nacht und anschließendem Frühstück auf einem abgelegenen Natur-Campingplatz führte uns unsere Route an die Westküste.

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Im "Paparoa NP" kommt man über den kurzen "Truman Track" an einen Strand mit allerlei interessanten Gesteinsformationen.

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Die Küstenstraße entlang zu fahren ist ein Erlebnis für sich, der Weg ist hier das Ziel, die Aussichten phänomenal: raue, felsige Küstenlinie mit einem weiten Blick aufs Meer zur einen Seite - steile, mit der einzigartigen neuseeländischen Flora bewachsene Hügel zur anderen.

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Es war wieder Zeit an einen der besonderen Orte zurückzukehren, und zwar in Form eines ruhigen Campingplatzes an einem See nahe dem Städtchen "Hokitika". Dort hatten wir letztes Jahr spontan mehrere Tage verbracht, weil es uns so gut gefiel. Es war schön, nochmal dort zu sein. Diesmal blieben wir nur für eine Nacht, so dass wir uns am folgenden Morgen wieder auf den Highway begaben, um weiter an der Westküste entlang in Richtung Süden zu fahren...

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Wie es mit unserem Urlaub weiter ging, folgt im nächsten Eintrag.

Eingestellt von pie4dan 07.05.2010 10:38 PM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Great Barrier Island

24 °C

Ende Januar bescherte uns der "Anniversary Day" ein verlängertes Wochenende, und so nahmen wir freitags die Fähre von Auckland City in Richtung "Great Barrier Island". Es war ein sonniger Tag und natürlich waren viele Segelboote auf dem Wasser, wie es sich für die "City Of Sails" gehört.

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Die 2,5-stündige Fahrt wurde zwar irgendwann recht rau, doch wir hatten prophylaktisch Tabletten gegen Seekrankheit geschluckt - sicher ist sicher. Als wir ankamen, begann es schon zu dämmern. Da wir an der Unterkunft sparen wollten, hatten wir uns was Günstiges gesucht - ein Backpacker-Zimmer, das wir mit bis zu zwei weiteren Personen teilen würden. Allerdings hatten wir das Glück, das Zimmer alle 3 Nächte für uns allein zu haben.
Unser Abendessen fand in Form eines Mondschein-Picknicks am nahegelegenen Strand statt.

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Am nächsten Morgen wurde erstmal die Unterkunft und der Garten bei Tageslicht in Augenschein genommen. Und spätestens dann fiel einem auf: Great Barrier Island ist ein besonderer Ort, sehr weit entfernt von Auckland und der restlichen Zivilisation, wenn auch geographisch ganz nah.

Der Blick von unserer Unterkunft auf Medland's Beach:
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Die Insel hat keine Stromversorgung - Strom gibt es nur durch private Generatoren. Also gibt es z.B. auch keine Straßenlaternen. Das morgendliche Kaffeewasser machte man sich also in einem Wasserkessel (die Dinger, die pfeifen, wenn das Wasser kocht) auf dem Gasherd heiß. Es gibt auch kein Kanalisationssystem. Überhaupt wirkte alles sehr ursprünglich dort. Morgens beim Frühstück im Garten liefen Hühner und Katzen um uns herum. Liegen und eine Hängematte mit Meerblick sorgten für zusätzliches Insel-feeling.

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Dann wurde uns unser Mietwagen gebracht - ein 4WD um überall gut hinzukommen, denn ein brauchbares Transportsystem ist auf der Insel nicht vorhanden. Wir gingen jedoch erstmal zum Strand, an dem wir schon am Vorabend gesessen hatten - dem "Medland's Beach".

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Die Strände an der Ostküste der Insel sind zwar sehr schön, doch überwiegend zum Surfen geeignet, denn die starken Unterwasserströmungen machen das Schwimmen dort gefährlich. Man sollte also gucken, dass man nicht den Boden unter den Füßen verliert.
Anschließend setzten wir uns in unseren Wagen und machten uns auf, die Insel zu erkunden. Leider kann man das Wetter nicht buchen und so hatten wir etwas Pech: seit Wochen hatte es nicht geregnet, doch nun zog der Himmel immer mehr zu und Regen war offensichtlich im Anmarsch. Wir nutzten die Zeit bis dahin so gut es ging, mit Aussichtspunkten und einer Kurzwanderung zum "Windy Canyon" (jo, es war windig dort).

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Auf dem "Windy Canyon Walk":
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Als es dann beim anschließenden Strandspaziergang immer ungemütlicher wurde, fuhren wir zurück zur Unterkunft und verbrachten den Abend mit anderen Bewohnern in der Küche. Währenddessen schüttete es wie aus Eimern.

Als sich am nächsten Tag das Wetter etwas besserte, fuhren wir zu einem Kajakverleih um ein bisschen paddeln zu gehen. Das ist immer ein netter Zeitvertreib, wenn auch diesmal nicht sonderlich spektakulär.

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Interessante leere Insektenhülle am Zaun:
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Aber wir hatten noch einen weiteren Plan für den Tag: natürliche, heiße Quellen im Wald. So etwas gibt es hier in Neuseeland an vielen Stellen, wir haben z.B. schonmal bei Rotorua im "Kerosene Creek" ein warmes Bad genossen. Die Quellen auf Great Barrier Island sind beliebt bei Besuchern und über eine kleine Wanderung gut zu erreichen. Wir suchten uns die am angenehmsten temperierte Quelle und blieben eine ganze Weile darin sitzen. Es ist schon irgendwie witzig, sich mitten im Wald in ein Wasserloch mit Badewannen-Temperatur zu setzen.

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Schön weich gekocht machten wir uns dann auf den Rückweg, und siehe da - mittlerweile war der Himmel weitgehend blau und die Sonne schien - das Wetter hier ist oft sehr wechselhaft.

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Nach so viel warmem Wasser, lockte eine Erfrischung im Meer und wir besuchten nochmal den Strand an unserer Unterkunft und tobten eine Runde in den Wellen.
An unserem letzten Tag düsten wir noch ein wenig in unserem Mietwagen über die Insel. Das Wetter war aber wenig einladend, so dass sich unsere Aktivitäten auf einen kurzen Strandspaziergang beschränkten.

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Am späten Nachmittag brachte uns die Fähre dann zurück nach Auckland.
Die Insel ist wirklich wunderschön und bietet absolute Idylle und Ruhe. Leider hat das Wetter nur in 50% der Zeit mitgespielt, aber man kann ja nicht immer Glück haben.
Wir sind auf jeden Fall froh, ein weiteres Insel-Juwel im Hauraki-Golf kennengelernt zu haben.

Eingestellt von pie4dan 01.04.2010 4:51 AM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Bay Of Islands Teil 3

Zu dritt im hohen Norden

sunny 26 °C

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen - dies ist kein gewöhnlicher Blog - Eintrag.
Es ist unser 100. Yeah! Boah, sind wir schon lange weg, diesen Monat werden es 1,5 Jahre! An dieser Stelle vielen Dank an alle Leser und Foto - Gucker! Unsere meistgelesenen Einträge zählen mittlerweile um die 2000 Views. Keine Ahnung, wer alles unseren Blog besucht, aber es freut uns sehr. Hoffen wir, dass noch ein paar Einträge folgen! Hier ist schon mal einer:

Die Bay Of Islands lohnt wirklich mehr als einen Besuch. Nachdem wir dort im Januar 2009 mit Nicoles Mutter die schöne Bootstour namens "Cream Trip" gemacht hatten und wir im Oktober nochmal ein langes Wochenende in der Gegend verbracht haben, lockte nun einmal mehr der wunderschöne subtropische Norden.
Unsere Basis in Form einer Unterkunft mit Meerblick hatten wir in dem kleinen Ort Paihia.

Der Blick vom Balkon:
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Das Hauptereignis des Ausflugs war wieder eine Bootsfahrt zwischen den Inseln. Da wir nicht dieselbe Tour zweimal innerhalb eines Jahres machen wollten, entschieden wir uns diesmal für ein langsameres, kleineres Segelboot (okay, es lief auch mit Motor bei schwachem Wind).

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Es war wieder traumhaft schön, so vor sich hin zu schippern. Bald bekamen wir auch schon die ersten Delfine zu sehen. Wie schon damals beim "Cream Trip", wollten wir nochmals versuchen mit den Tieren gemeinsam zu schwimmen. (Damals war uns das vergönnt, weil Jung-Delfine dabei waren).

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Bevor wir ins Wasser durften, unternahmen die Passagiere eines anderen Bootes bereits ein paar Versuche, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren, da die Delfine schnell Reißaus nahmen. Leider hatten auch wir nicht mehr Glück. Wir waren zweimal im Wasser, aber die Delfine hatten wohl anderes im Sinn, als sich mit uns zu beschäftigen.

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Es handelt sich um wild lebende, nicht dressierte Tiere, und das ist auch gut so. Wir waren zu Gast in ihrem Element und wollten sie ja schließlich nicht erschrecken oder belästigen. Also wurden keine weiteren Versuche unternommen und die Fahrt ging weiter. Ordentlich erfrischt waren wir allerdings. Es ist aber immer wieder ein tolles Erlebnis, die Delfine in ihrer natürlichen Umgebung so nah zu sehen.

Zu einer solchen Tour gehört es auch, an einer der abgelegenen Inseln anzulegen. Einfach nur schön!

Unsere Anlegestelle:
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Während wir unsere Zeit mit Schnorcheln, Schwimmen und Relaxen am Strand verbrachten, wurde auf dem Boot unser Lunch vorbereitet, und zwar ein leckeres Kiwi-typisches Barbeque.

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Satt und glücklich segelten wir langsam zurück und genossen unterwegs die Szenerie und die Sonne.

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Am folgenden Tag fuhren wir mit der Fähre auf das gegenüber gelegene Russel. Dieses ehemalige "Höllenloch des Pazifik" fand bei uns ja schonmal Erwähnung. Im Gegensatz zu unserem Besuch im Oktober (also Frühling) hatten wir diesmal Sommerwetter und der Ort wirkte viel freundlicher und belebter mit Cafés im Freien und blühenden Blumen.

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Es war so warm, dass man manchmal dankbar war für ein schattiges Plätzchen:
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Wir besuchten das 1842 errichtete "Pompallier House", in dem die Druckerpresse der römisch-katholischen Mission untergebracht war. Dort lernten wir, wie damals 40 000 Bücher in Maori auf beschwerliche Weise gedruckt und gebunden wurden.

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Das historische Gebäude verfügt zudem über einen netten Ausblick und einen hübschen Garten.

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Nachdem wir uns von Russel verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg zurück nach Auckland. Im Nachhinein war es fast schade, dass wir nicht noch eine Nacht gebucht hatten, es war wirklich schön!

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Eingestellt von pie4dan 19.02.2010 1:36 AM Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

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